5 Fakten zum Klugscheißen in der Kneipe zum Spiel der Woche:
Hamburger SV – Bayern München
Samstag, 04.02.2012, 18.30 Uhr
1. Für zwei Akteure wird der Klassiker ein spezielles Spiel. Sie haben zuvor beim jeweils anderen Club gespielt – mit unterschiedlichem Erfolg. So erlebte Ivica Olic von 2006 bis 2009 eine sehr erfolgreiche Zeit beim HSV, die mit einer Verpflichtung durch die Bayern »belohnt« wurde, während der aktuelle HSVer Marcell Jansen den vielen Vorschusslorbeeren nach seinem Wechsel von Mönchengladbach nach München im Jahr 2007 nicht gerecht werden konnte. Bereits ein Jahr später wechselte er nach Hamburg. Jansen ist im Moment fester Bestandteil der HSV-Stammelf ist und erzielte letzte Woche gegen Hertha seinen vierten Saisontreffer. Olic kommt bislang nur auf neun Saisoneinsätze und ein Tor. Das erzielte er – ihr ahnt es schon – ausgerechnet im Hinspiel gegen den HSV!
2. Mit seinen 44 Jahren kann HSV-Trainer Thorsten Fink auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Gemeint ist natürlich nicht nur seine erfolgreiche Zeit als Trainer des FC Basel, sondern die als Spieler beim FC Bayern. Und da denkt Fink ganz besonders oft an ein historisches Datum zurück: den 19. Mai 2001. Damals holten die Bayern durch Patrik Anderssons in der Nachspielzeit verwandelten Freistoß noch ein Unentschieden in Hamburg – und ganz nebenbei die deutsche Meisterschaft. Fink saß bei dem Spiel verletzt auf der Bank.
3. »Der ist einer für die Bayern.« Das sagte Franz Beckenbauer unlängst über Thorsten Fink und meinte damit, dass er sich den gebürtigen Dortmunder gut auf der Münchner Trainerbank vorstellen kann. Moment mal, gebürtiger Dortmunder? Die sind, jedenfalls für die Bayern, doch gar nicht so einfach zu bekommen. Vielleicht trainiert der Fink irgendwann ja mal den Reus, beim BVB oder bei Real Madrid.
4. Wann müllert es mal wieder so richtig bei den Bayern? Bayern-Torjäger Thomas Müller hat Ladehemmung, wartet sei 1038 Minuten auf ein Tor. Vielleicht gibt die Historie ihm Kraft. Sein Namensvetter Gerd Müller war jahrelang das Schreckgespenst im Hamburger Strafraum, erzielte ab dem ersten Duell 1965 insgesamt 26 Treffer gegen den HSV. Überhaupt spricht die Statistik für die Roten: 52:19 Siege stehen für die Bayern beim Klassiker zu Buche, auswärts in Hamburg gewannen sie bereits zwanzig Mal!
5. 1980 lautet die Partie am 20. Spieltag ebenfalls HSV-Bayern. Die Temperaturen auch damals: unter dem Gefrierpunkt. Die Emotionen aber kochen hoch: Das Spiel endet 3:1 für die Hamburger, Torschütze des entscheidenden Treffers: Horst Hrubesch. Am Ende der Saison jedoch werden die Bayern Meister, den Hamburgern bleibt der zweite Platz. Den würden die in diesem Jahr vermutlich auch gegen eine Heimniederlage im deutschen »El Clásico« eintauschen.
Hamburger SV – Bayern München
Samstag, 04.02.2012, 18.30 Uhr
1. Für zwei Akteure wird der Klassiker ein spezielles Spiel. Sie haben zuvor beim jeweils anderen Club gespielt – mit unterschiedlichem Erfolg. So erlebte Ivica Olic von 2006 bis 2009 eine sehr erfolgreiche Zeit beim HSV, die mit einer Verpflichtung durch die Bayern »belohnt« wurde, während der aktuelle HSVer Marcell Jansen den vielen Vorschusslorbeeren nach seinem Wechsel von Mönchengladbach nach München im Jahr 2007 nicht gerecht werden konnte. Bereits ein Jahr später wechselte er nach Hamburg. Jansen ist im Moment fester Bestandteil der HSV-Stammelf ist und erzielte letzte Woche gegen Hertha seinen vierten Saisontreffer. Olic kommt bislang nur auf neun Saisoneinsätze und ein Tor. Das erzielte er – ihr ahnt es schon – ausgerechnet im Hinspiel gegen den HSV!
2. Mit seinen 44 Jahren kann HSV-Trainer Thorsten Fink auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken. Gemeint ist natürlich nicht nur seine erfolgreiche Zeit als Trainer des FC Basel, sondern die als Spieler beim FC Bayern. Und da denkt Fink ganz besonders oft an ein historisches Datum zurück: den 19. Mai 2001. Damals holten die Bayern durch Patrik Anderssons in der Nachspielzeit verwandelten Freistoß noch ein Unentschieden in Hamburg – und ganz nebenbei die deutsche Meisterschaft. Fink saß bei dem Spiel verletzt auf der Bank.
3. »Der ist einer für die Bayern.« Das sagte Franz Beckenbauer unlängst über Thorsten Fink und meinte damit, dass er sich den gebürtigen Dortmunder gut auf der Münchner Trainerbank vorstellen kann. Moment mal, gebürtiger Dortmunder? Die sind, jedenfalls für die Bayern, doch gar nicht so einfach zu bekommen. Vielleicht trainiert der Fink irgendwann ja mal den Reus, beim BVB oder bei Real Madrid.
4. Wann müllert es mal wieder so richtig bei den Bayern? Bayern-Torjäger Thomas Müller hat Ladehemmung, wartet sei 1038 Minuten auf ein Tor. Vielleicht gibt die Historie ihm Kraft. Sein Namensvetter Gerd Müller war jahrelang das Schreckgespenst im Hamburger Strafraum, erzielte ab dem ersten Duell 1965 insgesamt 26 Treffer gegen den HSV. Überhaupt spricht die Statistik für die Roten: 52:19 Siege stehen für die Bayern beim Klassiker zu Buche, auswärts in Hamburg gewannen sie bereits zwanzig Mal!
5. 1980 lautet die Partie am 20. Spieltag ebenfalls HSV-Bayern. Die Temperaturen auch damals: unter dem Gefrierpunkt. Die Emotionen aber kochen hoch: Das Spiel endet 3:1 für die Hamburger, Torschütze des entscheidenden Treffers: Horst Hrubesch. Am Ende der Saison jedoch werden die Bayern Meister, den Hamburgern bleibt der zweite Platz. Den würden die in diesem Jahr vermutlich auch gegen eine Heimniederlage im deutschen »El Clásico« eintauschen.


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