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Die Wilde Liga Bremen 2009 Kuhirten und Kartoffelacker [03.04.09 09:31]
 Mit mickrigen sieben Teams startet die Wilde Liga Bremen im Jahr 1993.Es war der mühsame Versuch, eine lokale Freizeitliga aufzubauen. Seitdem sprießen neue Mannschaften Marke „Dynamo Tresen“ förmlich aus dem Boden, so dass die Bremer Hobbyrunde mittleweile aus 24 Teams besteht.Tendenz steigend!
| | Vor allem bei den Bremer Jugendlichen ist die liga sehr beliebt . Die jüngsten Spieler sind 14 Jahre alt, wodurch es mitunter zu Lehrer- Schüler Duellen kommt. Insgesamt besteht ein halbes Dutzend Teams aus U-18 Kickern. Die Diskrepanz zwischen den Veteranen und Frischlingen bringt natürlich auch Probleme mit sich. Erste Diskussionen über eine „Alte-Herren Liga“ hat es bereits gegeben. Doch noch messen sich die Jungväter in den Dreißigern mit dem spritzigen Frischfleisch auf den beiden traditionellen Kampfbahnen. Zum einen sind das die legendären „Kuhhirten“ zwischen Weser und Werdersee, zum anderen die Bezirkssportanlage Findorff. Das „Bremer Schietwetter“, sprich Regen und Wind, verwandelt dabei das Geläuf regelmäßig zum Kartoffelacker, so dass der Spielbetrieb nicht immer flüssig über die Bühne geht. | | Neben dem Generationenstreit, schwillt regelmäßig der Disput zum Thema Vereins- und Leihspieler an.Teilweise bedienen sich manche Teams ganzer Reihen an Fremdspielern, mangels Eigengewächsen. Andere monieren, dass registrierte DFB- Kicker grundsätzlich nichts in Hobbyligen zu suchen hätten. Natürlich sind mögliche Passkontrollen vor dem Anpfiff mit dem allgemeinen Hobbyliga-Gedanken nur schwer vereinbar. Trotzdem ist die Frustration groß, wenn auserlesene Teams, gespickt mit ehemaligen Regional- und Oberligaspielern, die Gegner reihenweise zweistellig nach Hause schicken. | | Die Wilde Liga Bremen wird die Probleme in die kommende Saison mitnehmen, was aber dem allgemeinen Spiel- und Grillspaß nicht bremsen sollte. Titelverteidiger FC Energie Kopfnuss steht aufgrund zahlreicher Abgänge, bedingt durch Stadt- bzw. Landwechsel, vor einem Umbruch. Aber mit dem gleichen Engagement der vergangenen Sasion, als ein Spieler regelmäßig aus Rotterdam eingeflogen kam, sollte auch in der neuen Runde der Titel greifbar sein.
Anpfiff | | | | |
Autor: Bolzen Redaktion
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