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Tricks für „FIFA Street 3“: König der Straße [14.07.08]
 Raus aus den Hinterhöfen, Straßenfußball boomt – auch an der Konsole. Im Arcade-Game „FIFA Street 3“ treten die weltbesten Fußballer als cartoon-ähnliche Actionfiguren im rasanten Freestyle-Gekicke gegeneinander an. Statt schnödem Ballgeschiebe ist spektakuläres „Hacke, Spitze, 1-2-3“ angesagt. Gil Grobe aus Hamburg hat das erste internationale Turnier in Barcelona derart lässig gewonnen, so dass sich hinterher nicht einmal Zaungast Ronaldinho von ihm abfertigen lassen wollte. Für Bolzen erklärt „Gilinho“, wie man bei „FIFA Street 3“ am meisten Spaß hat. |  Timing ist alles: Weil es weder Fouls noch Abseits gibt, muss das Tackling sitzen, um Schüsse zu blocken und den Ball zu erobern. In der Offensive kommt man ohne Gefühl für schnelle Bewegungen, Tricks und den Schussbalken auch nicht weit. Zum Glück gibt es für jede Situation den richtigen Spielertyp mit speziellen Fähigkeiten: Kämpfer, Spielmacher, Torjäger, Trickser.
Keine brotlose Kunst: Ohne Tricks keine Tore. Durch Übersteiger, Dribblings und akrobatische Wandläufe in Serie füllt sich der spielentscheidende Gamebreaker. Wird dieses Feature aktiviert, ist das Toreschießen für kurze Zeit ein Kinderspiel. Bei Ballverlust nimmt der Balken jedoch wieder ab. Deshalb nach mehreren Tricks einfach mal draufsemmeln, dann bleibt die Anzeige stehen. |  Von wegen Ball flach halten: Für spektakuläre Volleys und Fallrückziehertore marschiert man mit einem Trickser über die Außenposition, flankt schräg nach hinten und führt mit dem in der Mitte lauernden Torjäger eine Direktabnahme aus. Läuft man alleine aufs Tor zu, jongliert man den Ball am besten. Dann bleiben die Torhüter nämlich auf der Torlinie und man kann locker einschieben.
Street-Teams freispielen: Die Allstar-Mannschaften müssen im Challenge-Modus durch das Erfüllen von Aufgaben erst entsperrt werden. Mit ihnen macht das Zocken aber mehr Spaß als mit den Nationalmannschaften. Gilinho empfiehlt das spielstarke „Team R“ mit Ronaldinho, Cristiano Ronaldo und Ribéry, sowie die überragenden „Legenden“ um Gascoigne, Cantona und Rudi Völler.
Zwei gegen zwei zocken: Im Single-Player-Modus ist „FIFA Street 3“ eine nette Abwechslung zu den einschlägigen Fußball-Simulationen. Richtig Laune macht ein Daddelabend zu viert, bei dem man eher auf das „Tor des Monats“ als auf den Sieg aus ist. Noch ein Tipp: Auf dem Bolzplatz „Samba“ sind die Partien am schnellsten, weil der Ball wegen der hohen Hinterhofwände immer im Spiel bleibt.
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Autor: Christoph Dorner Bilder: Presse
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