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Zu Hause im Kickerstadl Die Tischkicker-WG [27.11.08]
Kommt schon mal vor, dass sich eine WG einen Kicker gönnt. Aber gleich zwei? Neil Peterson (29 Jahre) aus Köln erklärt, warum.
 „Wer, wie ich, im Saarland kickern lernte, hat echt ein Problem. In der großen weiten Welt gibt’s keine ‚Saarland-Kicker’, also die berühmten Tische aus unserem Bundesland. Zum Glück habe ich in Köln die passende WG gefunden, um noch einmal neu anfangen zu können. An unseren zwei Tischen – „Leo Sport“ und „Fireball“ – wird beinahe täglich gezockt. Und immer donnerstags ist offenes Training. Dann treffen in unserem 45-Quadratmeter-Kickerstudio, das eigentlich unser Wohnzimmer ist, Cracks wie Rolandinho, Rähmchen oder Dr. Tube auf Sarah, Tobi, Jochen und mich. Einen Trainer brauchen wir nicht, wir lernen bestens voneinander. |  Trotzdem sind neue Mitspieler, vom Anfänger bis zum Profi, herzlich willkommen. Nicht zuletzt zum so genannten Kickerstadl, bei dem wir drei- bis viermal im Jahr unseren Meister küren. Selbst dann endet der Spielbetrieb am Fireball allerdings um 22 Uhr – weil sonst unser wenig lärmresistenter Nachbar schimpft. Ich hätte selbst Grund zu maulen: Mein Bett steht direkt neben dem Leo Sport, nur eine dünne Wand trennt die beiden. Doch bei mir äußert sich das etwas anders: Ohne das vertraute ‚Boing’, immer wenn der Ball ins Tor geht, fehlt mir einfach etwas.“
Die Tischkicker-WG steht allen Herausforderern offen. Den Kontakt findet Ihr auf unserer Tischkicker-Landkarte: tischkickerblog.de | | | | | | |
Autor: Neil Peterson Bilder: Tobias Neuhaus
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