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Formcheck der Nord-Teams! Bereit für das 4 Plus Eins-Finale in Bochum? [23.02.05]
 Platzregen, Grippevirus und Versteckspielen: Wie sich die Teams aus dem Norden der Republik auf das 4 Plus Eins Finale in Bochum vorbereitet haben und mit welchen Widrigkeiten sie zu kämpfen hatten, erfahrt Ihr im großen Teamcheck NORD.
| Die Kicker von Lok Semmelweis hat es beruflich in alle Himmelsrichtungen verschlagen – an Mannschaftstraining, Taktiktisch und gegenseitiges heiß machen ist also nicht zu denken. Individuelle Vorbereitung ist angesagt. Und ob nun der gute alte Coopertest die Müden Knochen in Form bringt oder die knüppelharte Nulldiät die Mutter aller Vorbereitungen ist, darüber wird in regelmäßigen Telefon- und E-Mail-Konferenzen gefachsimpelt. Bis auf weiteres verschollen bleibt der Tormann von Semmelweis. Er wurde seit seiner großartigen Performance in Bremen nicht mehr gesehen. Trotzdem ist man zuversichtlich, dass der Keeper beim Finale in Bochum in Topform auf dem Kunstrasen stehen wird.
|  Der FC Störtebeker hat seit Wochen mit dem miesen Hamburger Wetter zu kämpfen. Ursprünglich war eine Old-School-Vorbereitung draußen auf der Wiese angedacht. Doch die ist buchstäblich ins Wasser gefallen. Glücklicherweise ließ sich am vergangenen Sonntag noch kurzfristig ein Hallenplatz anmieten, so dass die Freibeuter zumindest ein anständiges Abschlusstraining absolvieren konnten. Kapitän Benjamin Trocha beschreibt die Stimmung im Team als „prächtig“. Weiterhin ist er zuversichtlich, dass die momentan noch an der Kanzler-Grippe erkrankten Spieler bis zum Wochenende wieder mit an Bord sind.
|  Besonnen aber zielgerichtet bringen sich die Bremen-Sieger von Wanne 96 Altona in Form. Die bewährte Trainingsfrequenz von einer Einheit die Woche wurde nicht erhöht, und auch der Sparingspartner Eintracht Cannabis aus Pinneberg ist derselbe. Trotz einiger, altersbedingter Wehwehchen ist Teamkapitän Stefan Schütt davon überzeugt, die Ü-35-Truppe wieder einmal auf den Punkt fit zu bekommen. Damit auch ja keine Grippe mehr dazwischen kommt, wurde die Empfehlung ausgesprochen, größere Menschenansammlungen, Fahrten mit U- und S-Bahnen sowie allzu intensiven Körperkontakt mit mutmaßlich Influenza-Infizierten möglichst zu vermeiden.
| | Der Finalist der Nord-Quali, Prollenwahn mit Stollen, lässt sich nicht gerne in die Karten schauen. Auch nach intensiver Recherche war kaum etwas über den Fitnesszustand der Bremer Wilde Liga Kombi aus Prollen mit Stollen und Ballwahn Bremen heraus zu bekommen. Bisher unbestätigte Quellen berichten jedoch von knüppelharten Steigerungsläufen am Weserstrand bei Sonnenaufgang und endlosen Ballstafetten in einer 60er-Jahre-Turnhalle in der Bremer Neustadt. | | | |
Autor: marcel amruschkewitz
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