BOLZEN-ONLINE.DE VOM 30.07.2010 ENTSCHEIDEND IS AUFM PLATZ! SCHON BEZAHLT

MAGAZIN
news

artikel

staedte

trickkiste

tischkicker

geraeteraum

downloads

SUCHE
teams

spieler

termine

links

soccerhallen

COMMUNITY
profil

bolzen-turniere

teamblog

forum

bolzgalerie

tippspiel


LOGIN


Name:
Passwort:
  
Kein Mitglied?
Anmelden!

Bolz-Kalender
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
01 02 03 04
05 06 07 08 09 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  
<<Juli >>




 
BOLZEN-TURNIERE

Pop-Balg bolzt und "Schmitz" gewinnen
Bolzen Festival-Cup beim Haldern-Pop 07 [08.08.07]


Pop-Balg bolzt und "Schmitz" gewinnenIn Deutschland gibt es wohl kein Musik-Festival, auf dem es dermaßen entspannt zugeht, wie auf dem Haldern Pop Festival, dass seit 1984 im beschaulichen Orteil der Stadt Rees am unteren rechten Niederrhein stattfindet. Nirgendwo ist das Publikum so nett und zuvorkommend zueinander, auf keinem anderen Festival wird so viel gelächelt, so viel hochwertige Literatur bis zum Beginn des Musikprogramms gelesen und so auf gesunden Schlaf und Nachtruhe geachtet. Vielleicht liegt es am Alter der Menschen, dass vom zehnjährigen Bauernsohn bis zum „Alt-68er“ streut, vielleicht an der breiten Front ehrenamtlicher Helfer und Unterstützer direkt aus dem Dörfchen Haldern, vielleicht an dem geschmackssicheren Line-Up, dass größeren Festivals in Sachen Booking stets eine Nasenlänge voraus ist. Die Entspannung geht sogar so weit, dass man einen 1,90 Meter-Hünen mit Stahlkappenschuhen gegen einen kleinen, besockten Jungen ohne Schuhwerk Fußball spielen lassen kann, ohne dass sich auch nur irgendjemand weh tut.
Pop-Balg bolzt und "Schmitz" gewinnenSo erlebt auf der Spielwiese von Bolzen und Terratec, die an beiden Festivaltagen neben dem Spiegelzelt als Nebenbühne eingerichtet war. Die Bolzwiese war somit geradezu prädestiniert, um passierende Festivalgänger vom Band-Glotzen und Biertrinken abzulenken. So tummelten sich neben dem Haldener Pop-Balg immer wieder Dribbelkönige, Stolperer und Opfer des Gruppenzwangs für ein munteres Spielchen auf dem Plätzchen, dass für den eigentlichen Festival-Cup aber mehr als eine Nummer zu klein war.
Nach einem Telefonanruf von Veranstalter Stefan Reichmann bei einem örtlichen Bauern durfte dafür die Stoppelwiese neben dem Campingplatz benutzt werden, die tags zuvor bereits norddeutsche Fußballfans mit liebevoll gezimmerten Holztoren bespielt hatten. Zu dem Turnier hatten sich letztlich sechs illustre Mannschaften mit über 50 Mitspielern und noch einmal so vielen Zaungästen zusammengefunden. Dabei mauserte sich der Torwart von „Scheiße Café“ aus Hamburg schnell zum Publikumsliebling. Nicht nur, dass er nach einem Zusammenprall mit blutenden Schläfe im Stile von Dieter Hoeneß-1982 seinen Kasten mit katzenartigen Reflexen sauber hielt, er borgte sich dafür auch noch die Fußballschuhe bei einem Elfjährigen (!). Nachdem dieser nach der Partie Reiß aus genommen hatte, lieh er sich kurzerhand das mehr oder weniger modische Schuhwerk des Schiedsrichters, mit dem er weniger Fortune hatte. Gegen das Team „Schmitz“ aus Mettingen setzte es eine derbe 0:4 Schlappe.
Unterdessen hatten sich die „Rasierten Halunken“ aus Wuppertal dank eines Sieges gegen die spaßig-indisponierten „Fluffy Flanken“ doch noch für das Halbfinale qualifiziert, wo mit den „frotten Hängemattenkarotten“ aus Kleve überambitionierte A-Jugendliche warteten.
Pop-Balg bolzt und "Schmitz" gewinnenDiese hatten sich mit markigen Sprüchen und überambitionierten Einsteigen nicht gerade beliebt gemacht, vergaben zur allgemeinen Erheiterung eine Hundertprozentige nach der anderen und mussten so gegen die Wuppertaler Kettenhunde ins Bolzmeterschießen. Nachdem es dort nach zig Versuchen keiner Mannschaft gelungen war, vom eigenen Tor ins gegnerische zu treffen, wurde die Bolzmarke kurzerhand vorverlegt und die Halunken trugen dank häufigeren Passtrainings in der D-Jugend den Sieg davon. Im zweiten Halbfinale setzte sich „Schmitz“ dank seines großen Wechselkontingents und eines Spielertrainers in bester Torlaune souverän gegen die „Katholische Grundschule Ohler“ durch.
Und auch im Finale hatten „Schmitz“ den längeren Atem: Nachdem ein Halunke, den der Moderator wegen seines gelb-blauen Trikots kurzerhand in Carlos Valderrama umtaufte, einen nach Handspiel fälligen Bolzmeter vergeben hatte, nutzten „Schmitz“ die kurze Unordnung bei der Wuppertaler Hobbytruppe und netzten zwei Mal ein.
Die nach dem Anpfiff einsetzende Jubelorgie wurde bei der Siegerehrung auf der Bühne des Trucks von Terratec durch provokantes Bierspritzen in Richtung vorbeistolzierender Indie-Mädchen und dem obligatorischen Siegerhüpfen sogar noch getoppt. Fazit: Ein entspanntes Bolzturnier auf einem entspannten Festival – besser geht es nicht.

www.terratec.de/

Autor: Christoph Dorner
Bilder: Christoph Dorner


Als Mail versenden.

 


Soccer-Hallen Guide



Bolzen 13

stoerungsmelder

Usernews

11 Freunde Button


Impressum    Kontakt    Jobs    Newsletter    Probeheft    Das Heft